ANONYMANIA
 
ANONYM - Who is Who

Born in Mittweida, Sachsen. Texter und Haupt-Sänger der 1. Phase von ANONYM (der Zimmer 37).

Genialischer Wortjongleur und Improvisationskünstler.

Traute sich live nur 1x zu singen, deshalb in der späteren Live-Minipunk-Inkarnation von ANONYM nicht mehr dabei. Nach ANONYM diverse Solotapes mit Dark-Wave-Stoff, in den 90ern auch noch mal gemeinsam mit Hopiman.

MC Paul

Born in Torgau (ebenfalls Sachsen), Gitarrist und Texter; bis zum Zusammentreffen mit MC Paul aber eher im Verborgenen. Schrieb fast alle nicht improvisierten ANONYM-Songs und viele Texte, traute sich live aber selten zu singen.
Nach ANONYM diverse MCs, CDs, Projekte.

Hopiman

Born in Eisenach, Thüringen, Frontschreihals der Liveband ANONYM. Vorher zunächst interessierter Beobachter, dann aktiver Teilnehmer am Klangexperiment ANONYM. Bluesharp-Talent, das auch fast alle anderen Blasinstrumente auf ANONYMaufnahmen bedient.
Später Lederhosenträger , wie es sich für einen echten Rockstar gehört. Sang nach MC Paul die meisten ANONYMsongs.
Nach ANONYM diverse MCs, u.a. als Refraktärer Teilchenkern.

Dave

zunächst stiller Beobachter, dann auch mal Mit-Sänger. Später Versuche als Schlagzeuger (man höre die berüchtigte Duracell-Aufnahme von den Proben zum ersten Bandauftritt). Trug nicht sehr viel bei, das aber erfreut heute noch.

Detlef

Chefmelancholiker und eine der Kernzellen des Kraftwerkes ANONYM.


Machte mit MC Paul und Hopiman „a small step for a man“ aber einen großen für die Band, als er im Herbst 1991 das Improvisationsexperiment vorantrieb.

Schwarz

Hauptbartträger, Cheftechniker und -logist, Chauffeur, sogenannter Lokalpolitiker, ANONYM-Live-Show-FDJler („Geboren am 7. Oktober“), Backgroundsänger und alles mögliche. Was Mal Evans für die Beatles war, war er für uns.

Hannes S.

Sänger der bislang einzig bekannten Coverversion eines ANONYMsongs:


„ANONYM im Schlafwagen nach Gütersloh“

Thorsten & Martina

freundlicher Mittdreissiger mit John Lennon-Nickelbrille und einem Herz für Rhythm N Blues (vgl „Uwe unser Freund“, „Uwes runde Brille“), der schon mal mit einer Band namens Justus den Ostblock bereist hatte und nun als Pädagoge und Leiter des zweiten Internatsgebäudes der Deutschen Buchhändlerlehranstalt in Leipzig arbeitete.


Hörte von den Klangexperimenten auf Zimmer 37 und förderte die jungen Herren bis zum coming out; schaffte eine Anlage an und legte damit den Grundstein für die richtige Band ANONYM.


Der erste Auftritt mit ihm am Schlagzeug versetzte uns alle in Erstaunen:


Endlich kamen die Hopiman-Riffs richtig zur Geltung und einige ANONYMsongs, die bis dahin nur Geschrummel gewesen waren, klangen nun wie Rock n Roll-Geschrummel..


Nach ANONYM Schlagzeuger bei ZOLLfREI EB.

Uwe

Von Uwe importierter Bassist und Keyboarder, der der Band endlich einen Sound gab, der mehr musikalisch als nur rythmisch war. Nach ANONYM Bassist und Keyboarder von „Klaus Z's Onemanband“ und heute noch in gleicher Funktion bei ZOLLfREI EB.
Seit 2010 offizielles „Gesamtkunstwerk“. ;)

Klaus

lange unterschätzter Teilnehmer an frühen ANONYM-Sessions bis Frühjahr 1992.


Trug vor allem Dialektisches (=immer Sächsisches) bei, das aber mit Schmackes.


War in Wirklichkeit aber Sprayer, Skater und HipHop-Verehrer. Als MC Paul und Hopiman das im Frühjahr 1992 mitgebrachte selbsterstellte Kebap-Hip-Hop-Tape nicht angemessen lobten, kühlte das Verhältnis merklich ab und er verlegte sich mehr auf zwielichtigere Aktivitäten als die Klangerzeugung im LWH (Lehrlingswohnheim).

Ben alias Kebap Productions

Partner von Kebap Productions und Teilnehmer an ein paar Sessions im Herbst 1991.


Verschwand spurlos aus dem ANONYMdunstkreis. Nicht mal ein Foto blieb. (vgl „So ein Vieh“ Podcast #1)

Stan

Internatspädagogin, deren Autorität merkwürdigerweise trotz aller akustischer Entgleisungen nie wirklich in Frage gestellt wurde. Platzte immer mal rein (vgl Podcast #3 – „Erzieher raus!“)

Frl. Schneider

älterer, leicht knochiger Bestandteil des Internatspersonals, der uns u.a. ein „neues Bette“ installierte und ansonsten mit seiner „Döhle“ - einer Art zwergwüchsigem Pudel gesichtet wurde. (vgl „Die Döhle von Siggi“ Podcast #1)

Siggi

gehörte kurzzeitig zum Internatspersonal, wo er Anfang 1992 die Anwesenheit kontrollierte und vor allem durch seine überdimensionalen Brillengläser auffiel. (vgl „Mitropa“ Podcast #1)

Mitropa

Von Uwe in der Leipziger Fußgängerzone aufgelesene Schülerin mit Stimme, die später bei Konzerten mit ANONYM (im Vorprogramm für ANONYM) längere Sets mit Coverversionen bestritt und der einzige Mensch blieb, der jemals ein Erzeugnis von ANONYM kaufte (Hopimans Popcorn -MC für 5 DM, im Mai 1995. Aiva, das vergessen wir Dir nie!!)

Aiva Y.

ANONYM–Haus- und Hof-Fotograf.


Noch vor Schwarz und MC Paul wohnte er mit Hopiman Ende 1991 ein paar Wochen auf Zimmer 37. Während dieser Zeit tauschten sich die beiden Hobbyfotografen nicht nur über Belichtungszeiten aus.


Die SUPER-Tüte, die als eine Art seltsame Trophäe schon damals an der Wand von Zimmer 37 hing hatte er erbeutet.


Die meisten ANONYMfotos stammen von Marko.


Großzügig stellte er das Anwesen seiner Eltern und sogar die eigene Wohnung im September 1992 zur Abdrehung des (unvollendet gebliebenen) ANONYM-Films zur Verfügung.


Außerdem spielte er bei ANONYM ein Mal Prittstift (vgl „Prittstift Blues“) und sagte ein Stück an (vgl „Rausschmiß“ - ANONYM Sessions)

Marko

später Herausgeber des underground-fanzines „Fidi & Fox“ war er bei ANONYM oft der Mann an der Kamera bei den Auftritten und machte einige der wichtigsten Filmaufnahmen der Band. Außerdem designte er das Cover der ersten ANONYM-Best-Of MC ANONYMania.

Fidi

später Mit-Herausgeber des underground-fanzines „Fidi & Fox“ war er bei ANONYM mal der Mann am Diaprojektor und warf bei den Multimediaauftritten die schönsten Bilder der Band an die Wand.

Fox

der treue Begleiter. Von Hopiman im Juli 1985 für über 1000 Ostmark gekauft, wurden mit dem alten Monorekorder fast alle ANONYM-Songs aufgenommen. Live in einem Raum mit einem Mikro. Genau wie Elvis  35 Jahre vorher.


Ein Art Relikt. Der heilige Gral der ANONYM-Forschung.

KR650

Internatsleiterin, die – auf die Klangkulisse in Zimmer 37 aufmerksam geworden – Ende 1991 anfragte, ob man nicht zur Weihnachtsfeier auftreten wolle. Irgendwer sagte leichtsinnig zu.


Der Auftritt fand statt (es traten nur die auf, die sich trauten). Es war das erste Mal, daß ANONYM Zimmer 37 verlassen hatten.

Frau Sukale

ANONYM - wer war dabei? Wer war eigentlich Siggi? Wer war „Mitropa“ und warum?

Hier findet Ihr alle aktiven Mitglieder von ANONYM und verschiedene Personen, aus dem Dunstkreis von ANONYM, denen wir Dank zollen. Sei es weil sie uns zu Texten animierten oder ANONYM anderweitig unterstützten... .

Die Bandgeschichte findet ihr hier »